Sunday, February 04, 2007

Wir leben noch !!!!

Soooo, weiter geht es mit Berichten.

Ca. 500 km später sind wir dann in Broken Hill gelandet, was mitten im Outback liegt.
Eine kleine niedliche Stadt mit ca. 22.000 Einwohnern.

Hier noch mal ein paar Eindrücke, was Outback ist.


Ein paar Emus am Straßenrand.

Nachdem wir einen Campingplatz für die Nacht gefunden und eingekauft hatten, sind wir gegen Dämmerung noch mal ein paar Kilometer aus der Stadt in die „Wildnis“ gefahren.

Es hat nicht lange gedauert und wir haben unseren ersten Kängurus in freier Wildbahn gesehen.

Oléééééééé !!!!!!!!!!

Schon beeindruckend, einfach mal so Kängurus über die Straße hüpfen zu sehen.

Kommt in Deutschland ja leider nicht so oft vor…

Am nächsten Morgen sind wir zu einer Silbermine gefahren und haben uns durch die dunklen Gänge führen lassen.

Danach sind wir in Silverton gewesen, wo einst Mad Max gedreht wurde.

Dort wurde uns empfohlen zum Aussichtspunkt Mundi Mundi zu fahren.

Nach ein paar Hügeln waren wir am Ende auf einem Berg, von dem man kilometerweit flaches Land bewundern konnte.

WOW !!! So weit das Auge reichte nichts.

Dort haben wir dann den Sonnenuntergang genossen und unsere erste Nacht im Outback verbracht.

Schon irgendwie praktisch so ein Camper. Man kann anhalten wo man will.

Am nächsten Morgen haben wir im National Park in der Nähe was gekocht und Vögel bewundert.

Ein paar waren in Käfigen gehalten.

Danach sind wir in den „Living desert park“ gefahren. Das ist ein mehrere Kilometer großer eingezäunter Park, in dem versucht wird, die Flora und Fauna des Outbacks wieder zu geben.

Es werden dort die verschiedenen Arten von Pflanzen und Tieren gezeigt.

Für letzteres muss man allerdings früh aufstehen und Glück haben, da die Tiere nicht wie im Zoo zu begutachten sind, sondern in ihrer natürlichen Umgebung leben.

Leider war es schon zu spät, um Kängurus zu sehen, da es sehr heiß war und man Kängurus eher am Abend oder früh morgens sieht.

Wir haben uns lange mit dem Ranger unterhalten und er hat uns einen guten Platz mitten im Outback gezeigt, wo wir campen können und meinte, dass er uns am nächsten Morgen um 6h weckt, wenn er den Park aufmacht damit wir die Tiere besser beobachten können.

Die Nacht war wieder einmal sehr beeindruckend. So einen Sternenhimmel haben wir noch nie gesehen. Wir haben ja in Deutschland nur Sterne über uns, aber hier ist der gesamte Himmel bis runter zum Horizont übersäht mit 1000 Sternen.

Man kam sich vor wie im Planetarium.

Leider kann man das ohne richtige Kameraausrüstung nicht fotografieren.

Als wir um 6 h morgens mit dem Ranger in den Park gefahren sind, haben wir schon gleich die ersten Kängurus gesehen.

Man hatte das Gefühl, der ganze Park lebt.
Tiere sind wirklich alle Frühaufsteher.

Und dann haben wir noch die berühmte red back spider entdeckt.

Eine der giftigsten Spinnen auf der Welt.

Sogar ein paar Adler haben wir majestätisch über das Land fliegen sehen.

Wir haben fast den ganzen Tag dort verbracht.

Nachmittags haben wir noch ein bisschen Sightseeing durch die Stadt gemacht und unsere letzte Nacht in Broken Hill auf dem Campingplatz verbracht. Brauchten ja mal wieder ne Dusche ;o)

Morgens ging es dann weiter Richtung Adelaide.

Es hatte den Abend zuvor angefangen zu regnen, was im Outback eher ungewöhnlich ist.

Es hat seit 5 Jahren dort nicht mehr geregnet und leider sind die Straßen nicht für die Massen an Regen geeignet und dadurch dass der Boden so hart war konnte er den Regen nicht aufnehmen und die Straßen waren geflutet. Somit mussten wir einen Umweg fahren.

Nach einer Nacht in Renmark sind wir dann weiter durch das Barossa Valley, was für seinen Wein berühmt ist.

Wir haben dann natürlich bei einigen Winzereien Halt gemacht, um eine Weinprobe mit zu machen.

Hmh….. lecker.

Sind natürlich nicht drum herum gekommen, ein paar Fläschchen zu kaufen.

Weiter ging es dann nach Adelaide an den Strand.

Auf dem Campingplatz haben wir dann 2 Nächte verbracht.

Ein Tag wurde faul am Strand gelegen und am nächsten Tag war Sightseeing angesagt.

Am 24.01.07 ging es nach Hahndorf. Ein kleines „deutsches“ Städtchen 80 km von Adelaide entfernt.

Auf dem Campingplatz haben wir dann eine niedliche Katze gesehen.

Ein bisschen Sightseeing durch Hahndorf.

Um Hahndorf herum gab es ne Menge zu sehen und wir haben uns für eine Besichtigung einer Schokifabrik und einen Wildlifepark entschieden.

Jaaaa, wir haben einen Koala im Arm.

Der war so kuschelig !!!!

Kleines Kapuzineräffchen.

Komische „Mozartgänse“

Kokaburra

Fischotter

Wallabie

Vom 27.01.07 auf den 28.01.07 haben wir im Canunda National Park geschlafen und sogar Wombats gesehen.

Leider waren sie zu schnell für die Kamera. Mist.

Am nächsten Morgen wollten wir eine Abkürzung durch den Park zu dem nächsten Städtchen nehmen, aber nach einer Weile sind wir im Sand stecken geblieben.

Tja, Elvis ist leider kein Jeep.

Gott sei Dank sind ein paar Aussies vorbeigefahren, die uns angeschoben haben.

Wir sind dann am Abend in Nelson gelandet. Ein kleines Örtchen direkt am Strand.

Dort auf dem Campingplatz haben wir Dörte und Maren aus Hamburg kennen gelernt und einen richtig netten Abend mit den Beiden verbracht.

Lustigerweise waren wir schon in Hahndorf Nachbarn.

Wir haben dann kurz Halt in Mount Gambier gemacht, wo es den Blue Lake zu sehen gab.

Ein irres blau.

Allerdings ist das nur im Sommer zu bewundern, da sonst das Wasser grau ist.

Hat etwas mit dem Vulkangestein zu tun.

Weiter ging es nun endlich auf die Great Ocean Road entlang der Küste mit wunderschönen Felsformationen. Traumhaft.



Wir waren hin und weg.

Beeindruckend was Wasser und Wind alles bewirken können.

London Bridge

12 Apostels

The Grotto

Auf einmal änderte sich die Landschaft nach ein paar Kilometern und es war nur noch Regenwald zu sehen.

Abends haben wir dann am Strand gecampt.

Ein wunderschöner Strand namens Johanna Beach, aber die Wellen war so groß, dass wir dort nicht surfen konnten.

Am nächsten Tag wollten wir uns die Wasserfälle in der Nähe angucken und ein bisschen durch den Regenwald wandern.

Auf dem Weg dahin haben wir einen Echidna am Straßenrand gesehen.

Beim Otway fly konnte man bis zu 74m hoch den Regenwald von oben begutachten.

Manche Bäume waren 300 Jahre alt.

Danach sind wir zu den Triplet Wasserfällen gefahren.

Wir waren uns einig, dass wir noch nie so etwas Schönes gesehen haben.


Später gegen Abend haben wir uns Glühwürmchen in Melba Gully einem kleinen Regenwaldabschnitt angeschaut.

Tim hat sein Bestes gegeben, aber man konnte kein Foto machen.

An den Seiten im Wald hat alles geleuchtet wie ein Sternenhimmel.

Am nächsten Tag sind wir nach Lorne gefahren, was als guter Surfspot gilt und endlich unsere Surfboards wieder ins Nasse getaucht.

Seit gestern sind wir in Torquay (ca, 100 km südlich von Melbourne), was als Surfmekka gilt, doch leider macht das Wetter uns einen Strich durch die Surfkarriere, denn die Wellen sind nicht besonders.

Es sind zwar 38 Grad, aber komischerweise sind die Wellen besser bei kühleren Temperaturen.

Wir warten mal ab.

So, nun seid ihr wieder up to date und wir freuen uns auf eure Kommentare.

Tim und Christina

Counter