es geht voran .... jedenfalls ein bißchen
Zur Digicam-Problematik:
Gestern bin ich in so etwas wie einem kleinen Saturn&Hansa gewesen. Dort haben wir 6 verschiedene PCs mit Kartenlesern, Laptops und Kartenleser ausprobiert ..... keine Chance der 2 GB MemoryStick wurde nirgends erkannt ... zur Sekunde habe ich mir vom Hotelier einen Kartenleser ausgeliehen ...... er funktioniert!! Wir können Fotos hochladen!!

Komische Sache, ich habe ich gleich gefragt ob er ihn verkaufen will und er denkt drüber nach.
Heute haben wir uns 2 Wohnungen angeschaut. Eine Einzimmer-Wohnung in Glebe (vergleichbar mit Linden) mit einem Gemeinschaftsbad für 8 Parteien und eine WG mit einem wirklich zum einschlafen langweiligem Typen Namens John der komischerweise auch noch Buchhalter ist.
Zwischendurch haben wir uns jeder ein Handy gekauft. Christina das Roxy Sondermodell und ich die Quiksilver Edition. Ein bißchen Luxus muß dann schon sein :-)
Die Nummern mailen wir dann am Besten per Anfrage. Der Blog ist ja öffentlich.
Wir waren heute bei STA-Travel (gibt es in Hannover auch, ist quasi ein Studenten-Reisebüro) und haben Uwe kennengelernt, ein Berliner der bereits seit 7 Monaten hier in Sydney ist und bei STA sein Praktikum macht. Naja, innerhalb von 20 Minuten haben wir uns quasi den ganzen Sydney Reiseführer angehört. "Da müsst ihr unbedingt hin, hier einkaufen, da nicht, das angucken, achja und das ist ganz wichtig, ......" Danach waren wir fertig. Haben aber Nummern ausgetauscht und werden das Ganze das nochmal Stückweise und je nach Bedarf anfordern.

Das BESTE, er hat uns erzählt, dass es einen ALDI gibt! Jawoll! Wir lassen uns überraschen was die Bananen dort kosten.
Achja, lustigerweise haben wir beim Aussteigen aus der Bahn ein 22 jähriges Mädel aus Sydney kennengelernt welches neben meiner Arbeit wohnt und vor 5 Jahren einen Schüleraustausch nach Deutschland mitgemacht hat. Sie wohnte in Bennigsen (ca. 3 km von dort wo ich aufgewachsen bin) und ging auf das Mathias-Claudias Gymnasium auf welches Christina auch gegangen ist. Sachen gibt´s :-)
Wir haben uns jetzt für eine Wochenkarte für die Öffis (Fähre, Bus, Bahn) und gegen ein Auto entschieden, welches dann aber pünktlich zum Reisen folgen wird.
Daher stellen wir jetzt die komplette Wohnungsplanung um.
Vorher war der Plan eine Wohnung zu finden von der ich mehr oder weniger zu Fuß zur Arbeit komme und Christina (da sie außerhalb arbeitet) mit dem Auto gut hinkommt.
Jetzt müssen wir einen guten Kompromiss für uns Beide finden.

Ja, soviel zu unserem Tag. Morgen früh kommt die Zeitung mit den Wohnungsanzeigen raus und wir hoffen, dass wir dann mehr Glück haben.
Daumen drücken.
2 ereignisreiche Tage
Es ist Donnerstag 23.26h
und 2 lange Tage liegen hinter uns. Mittwoch hat uns der Jetlag erwischt. Wir sind am Dienstag ziemlich spät ins Bett gekommen und waren nach 4 Stunden Schlaf morgens um halb 7 hellwach gewesen.
Wir wollten uns jedoch noch 3 Stündchen Schlaf gönnen.
Das nächste Mal sind wir allerdings um 14h wach geworden…. :o( Mist !
Nach einer Dusche und etwas zu essen (was auch schon etwas länger her war) ging es uns langsam besser.
Ran an die Wohnungssuche. Das Internet wurde durchforstet, Agenten und andere Wohnungsvermittler angeschrieben. Zuerst wollten wir uns ein Apartment alleine teilen, sind aber schnell von der Realität eingeholt worden, dass es seeeehhhhr teuer ist.
Man muss für ein möbliertes 1-Bett-Apartment mit ungefähr 390 $ PRO WOCHE (ca. 250 € = 1000 € im Monat) rechnen. Somit haben wir auch WG´s angeschrieben.
Da es schon um 18 h dunkel wurde machte es wenig Sinn, sich noch auf Erkundungstour zu begeben.
Abends sind wir dann das erste Mal auf der Suche nach einem Supermarkt gewesen.
Das uns dort erwartete sprengte unsere Erwartungen.
Bananen für 13 $ das Kilo (ca. 8 €). Nicht zu fassen.
Auch im Allgemeinen sind die Lebensmittel teurer als in Deutschland.
Leider gibt es kein Aldi oder Lidl, daher sind es Kaufhof-in- der-Innenstadtpreise.
Tim hat eine neue Errungenschaft à den Kiwischneider. (Foto folgt).
Auf dem Rückweg sind wir an einem Liquorstore vorbeigekommen und trauten unseren Augen kaum. Betrinken kann sich hier wirklich nicht – 6er Träger Becks 18 $ (ca. 12 €).

Hier im Hotel gibt es eine große Gemeinschaftsküche und abends um 22 h haben wir uns noch unser Abendbrot gebrutzelt.
Heute sind wir früh aufgestanden, um uns die Antworten der WG´s und Agenten anzuschauen.
Ein paar Zusagen hat es sogar gegeben. Um halb 4 und um 20 h hatten wir Besichtigungstermine vereinbart. Beides im Norden von Sydney.
Haben uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg in die Stadt gemacht, um uns Bus- und Bahnfahrpläne zu besorgen sowie sich nach Handy-Prepaid-Karten zu erkundigen.
Wir mussten feststellen, dass unser Shopping-Wahn bei den Preisen eingeschränkt werden muss. Was wir bis jetzt gesehen haben (Fleecejacke für 630 $, Asics 180 $ etc.) ist um einiges teurer als in Deutschland. Vielleicht ist die Innenstadt nicht der richtige Ort zum Shoppen. Wir sind noch auf der Suche nach Outletcenters.
Wir dachten, es sei ne gute Idee etwas Seeluft mit der Fähre zu schnuppern, doch das kostete
20 $ für Beide Hin- und Zurück. Eh wir uns versahen, hatten wir schon 2 Tickets in der Hand. Für 10 Minuten ein wirklich fairer Preis, wie wir finden …..
Somit ging es von der Sydney Opera rüber nach North Sydney, um die erste Wohnung zu besichtigen, aber leider war sie viel zu weit weg von Tims Arbeit und außerdem unmöbliert.
Für 4 Monate lohnt es sich nicht wirklich in einen Möbelkauf zu investieren.
Die Besichtigung hat nicht wirklich lange gedauert daher hatten wir bis 20 h noch Zeit und besuchten erst einmal Tims neue Arbeitstätte.
Viele neue Eindrücke – unbezahlt, daher mal abwarten.
Danach haben wir die Einkaufsmöglichkeiten etc. unter Augenschein genommen.
Man muss sagen, der Norden von Sydney ist eine sehr ruhige Wohngegend, ähnlich wie das Zooviertel in Hannover. Es gibt eine große Hauptstrasse (Military road – wo sich auch Tims Arbeitgeber befindet) und in allen Straßen, die davon abgeben stehen kleine ruhige Häuschen. Man fühlt sich gleich wohl.
Auf zur zweiten Wohnung.
Erste Schwierigkeit: Christina hatte den Zettel mit der Hausnummer vergessen.
Zweite Schwierigkeit: Wir hatten kein Handy und öffentliches Telefon war nicht in Sicht.
Man muss wirklich sehr positiv anmerken, dass die Aussies ein sehr nettes und sehr hilfsbereites Volk sind. Wir sind in eine Bar, um nach einem öffentlichen Telefon zu fragen, aber leider hatten sie keins. Ein Gast bot uns sein Handy an mit dem wir dann den „Vermieter“ anrufen und nach der Hausnummer fragen konnten. (Nachdem wir unser Kleingeld – 10 Dollar – bereits für 4 Minuten telefonieren verbraten hatten)
Nach etwas Suchen kamen wir dann endlich an und sind herzlich empfangen worden.
Das Haus liegt sehr ruhig und besteht aus 2 Schafzimmern, 2 Badezimmern, Arbeitszimmer, Wohnraum und Wohnküche, welche über 2 Etagen verteilt sind.
Die Einrichtung ist super und es ist sehr sauber. Das Zimmer ist möbliert und wir haben unser eigenes Badezimmer.
Wir haben mit unserem Vermieter Tim (er ist Banker - welch Zufall) fast 2 Stunden geplaudert. Er ist sehr reiselustig und war bereist in Ländern wie Thailand, Kambodscha, Indien, Indonesien usw. . Tja, da haben sich 2 Leute gefunden. :o)
Alles in allem war die Wohnung sehr schön, doch auch hier gibt es einen Haken – der Preis !!! Sie soll 400 $ (ca. 256 €) DIE WOCHE kosten zzgl. 1800 $ Mietsicherheit!!! Das sprengt natürlich unser Budget.
Morgen gucken wir uns noch eine Wohnung hier im Zentrum an, doch die ist leider etwas von Tims Arbeit entfernt. Nun muss man rechnen, wie viel ein Busticket kostet und was sich eher lohnen wird.
Wir halten euch auf dem Laufenden. Leider müsst ihr auf Fotos noch warten, denn der Kartenleser funktioniert nicht einwandfrei. Wir müssen morgen mal in einen Kameraladen gehen und uns beraten lassen.
Bis die Tage
Tim und Tina